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Oftmals ist es recht einfach:
Beim Renovieren rĂŒckt man den Schrank von der Wand ab und endeckt sie, die schwarzen oder grauen
Flecken. Wenn es sich um eine AuĂenwand handelt oder der Raum dahinter sehr kĂŒhl ist, dann ist die Sache eindeutig. Bilden sich jedoch die Flecken an gut zugĂ€nglichen Stellen, dann wird es schwieriger. Ob es sich
um WĂ€rmebrĂŒcken handelt, die auf Grund entstehenden Kondenswassers gute Bedingungen fĂŒr das Gedeihen der Pilze schaffen oder ob nicht genug gelĂŒftet wurde lĂ€sst sich nur durch die Ermittlung bauphysikalischer
Parameter und ggf. die Bestimmung der Luftwechselzahl feststellen.
Oder es ist noch komplizierter:
Ausgerechnet zu Hause lĂ€uft stĂ€ndig die Nase, die Augen sind rot, man klagt ĂŒber Kopfschmerzen,
Asthma oder Ekzeme und es lÀsst sich nicht erklÀren warum.
In der Raumluft kann eine groĂe Anzahl an flĂŒchtigen Substanzen enthalten sein.
FĂŒr einige gut untersuchte und hĂ€ufig auftretende Stoffe gibt es vom Umweltbundesamt
empfohlene Richtwerte. Dies betrifft die Stoffe Toluol, Dichlormethan, Kohlenstoffmonoxid, Pentachlorphenol, Stickstoffdioxid, Styrol, Quecksilber, Tris(2-chlorethyl)phosphat , bicyclische Terpene, Naphthalin,
aromatenarme Kohlenwasserstoffgemische und Formaldehyd.
Es tritt jedoch in der Praxis oftmals noch eine Vielzahl anderer Substanzen auf, die in ihrer
Kombination auch hĂ€ufig Geruchsprobleme verursachen. Hier liegt das Problem in dem PhĂ€nomenen âVielzahlâ und âKombinationâ. Derartige Geruchswahrnehmungen sind meist unangenehm und die Ursache lĂ€sst sich
durch die vielen Möglichkeiten der Entstehung oft nicht ohne weiteres finden.
Wichtig fĂŒr die Betroffenen ist jedoch in erster Linie, ob die Störstoffe
gesundheitsschĂ€dlich sind oder nicht. Dies bekommt man meist heraus, indem man eine Probe der Raumluft entnimmt und diese im Labor untersucht. Hierzu wird ĂŒber eine bestimmte Zeit Raumluft ĂŒber ein
Anreicherungsmedium (z.B. Tenax-Röhrchen) gesaugt und dieses dann im Labor untersucht. Nun kann man feststellen, ob und in welcher Konzentration unerwĂŒnschte Stoffe in der Raumluft vorkommen.
Es existieren zwar sehr wenige Richtwerte, deren Unterschreitung gefordert werden muss. Bei
Substanzen, fĂŒr die es keine Richtwerte gibt
stellen wir den ermittelten Konzentrationen âNormalwerteâgegenĂŒber, die auf der Grundlage von Untersuchungen einer groĂen Anzahl von unbelasteten WohnrĂ€umen beruhen.
Wir kommen gerne zu Ihnen und schauen uns die Sache einmal an.
Referenzen Raumluftmessungen Leistungsumfang Raumluftmessungen
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